Checkout: Bedeutung und Funktionsweise
Der Checkout ist der Bezahlvorgang in einem Online-Shop, also der letzte Schritt vom Warenkorb bis zum abgeschlossenen Kauf. Auf der Checkout-Seite geben Käufer:innen ihre Daten ein, wählen eine Zahlungsart und bestätigen die Bestellung. Weil hier viele Kaufabbrüche entstehen, ist der Checkout ein wichtiger Hebel für die Conversion Rate eines Shops.
Auf einen Blick
- Der Checkout ist der Bezahlabschluss im Online-Shop, vergleichbar mit der Kasse im Laden.
- Er umfasst Dateneingabe, Zahlungsart, Bestellübersicht und Kaufbestätigung.
- Rund 70 Prozent der Bestellvorgänge werden im Checkout abgebrochen.
- Ein einfacher und vertrauenswürdiger Checkout senkt Abbrüche und erhöht die Conversion Rate.
Aus welchen Schritten besteht ein Checkout?
Ein Checkout bündelt mehrere Schritte auf einer oder mehreren Seiten:
- Bestellübersicht mit Produkten, Preisen und Versandkosten.
- Eingabe von Kontakt-, Rechnungs- und Lieferdaten.
- Auswahl der Zahlungsart, etwa PayPal, Kreditkarte, Klarna oder SEPA-Lastschrift.
- Bestätigung und Kaufabschluss über einen klaren Call-to-Action.
Je nach Aufbau erfolgt das als One-Page-Checkout auf einer einzigen Seite oder als mehrstufiger Prozess mit Fortschrittsanzeige.
Praxisbeispiel für Merchant of Record
Ben verkauft einen Online-Kurs. In seinem alten Checkout mussten Kund:innen erst ein Konto anlegen und viele Felder ausfüllen, viele sprangen dabei ab. Er stellt auf eine Gastbestellung mit wenigen Pflichtfeldern um, ergänzt PayPal und Klarna und zeigt die Gesamtkosten transparent an. Danach schließen mehr Interessent:innen den Kauf ab.
ablefy-Einordnung
ablefy stellt einen Checkout mit Fokus auf Conversion bereit. Neben mehreren Zahlungsarten lassen sich Elemente wie Order Bumps, Upsells, Countdown und Vertrauenssiegel einbinden. Einen Überblick gibt die Seite Checkout bei ablefy.
Häufige Missverständnisse
- „Checkout und Warenkorb sind dasselbe.” Der Warenkorb sammelt die Produkte. Der Checkout ist der anschließende Bezahlvorgang bis zur bestätigten Bestellung.
- „Mehr Felder im Checkout schaffen mehr Vertrauen.” Meist ist das Gegenteil der Fall. Jedes zusätzliche Pflichtfeld erhöht die Abbruchrate.
- „Ein Pflicht-Konto ist nötig, um zu verkaufen.” Eine Gastbestellung senkt die Hürde und lässt sich später um ein Konto ergänzen.
Häufige Fragen zu Checkout
Warum brechen so viele Kund:innen im Checkout ab?
Meist wegen erzwungener Registrierung, zu vieler Felder, fehlender Zahlungsarten oder unklarer Versandkosten.
Was ist ein One-Page-Checkout?
Ein Checkout, der alle Schritte auf einer einzigen Seite bündelt, statt sie auf mehrere Seiten zu verteilen.
Welche Zahlungsarten sollte ein Checkout bieten?
Mehrere gängige Methoden wie PayPal, Kreditkarte, Klarna und SEPA-Lastschrift. Fehlende Zahlungsarten sind ein häufiger Abbruchgrund.