Conversion Rate: Bedeutung, Formel & Berechnung

Die Conversion Rate ist der Anteil der Besucher:innen, die eine gewünschte Aktion ausführen, etwa einen Kauf oder eine Anmeldung. Berechnet wird sie, indem die Zahl der Conversions durch die Zahl der Besucher:innen geteilt und mit 100 multipliziert wird. Die Kennzahl zeigt, wie gut eine Seite oder ein Funnel aus Interessent:innen Käufer:innen macht.

Auf einen Blick

Was bedeutet Conversion Rate?

Eine Conversion ist eine abgeschlossene Wunschaktion. Das kann ein Kauf sein, aber auch eine Newsletter-Anmeldung, ein Download oder eine Kontaktanfrage. Die Conversion Rate setzt diese Aktionen ins Verhältnis zur Zahl der Besucher:innen und macht messbar, wie gut ein Angebot ankommt.

Welche Aktion als Conversion zählt, legt jedes Unternehmen selbst fest. Ein Shop zählt Käufe, ein Kurs-Anbieter zählt vielleicht Anmeldungen zu einem Webinar. Die Bedeutung der Conversion Rate liegt darin, den Erfolg einer Seite oder eines Angebots in einer einzigen Zahl messbar zu machen.

Wie berechnet man die Conversion Rate?

Die Formel lautet:

Conversion Rate = (Conversions / Besucher:innen) × 100

Ein Beispiel: Besuchen 2.000 Personen eine Verkaufsseite und 40 kaufen, liegt die Conversion Rate bei (40 / 2.000) × 100 = 2 Prozent.

Wichtig ist eine saubere Bezugsgröße. Je nach Ziel wird die Rate auf alle Besucher:innen, auf Sitzungen oder auf eine bestimmte Funnel-Stufe bezogen. Dieselbe Zahl kann sonst unterschiedlich ausfallen.

Was ist eine gute Conversion Rate?

Im E-Commerce liegen typische Werte oft im niedrigen einstelligen Prozentbereich, in Nischen mit hoher Kaufabsicht auch deutlich höher. Eine allgemeingültige Zielmarke gibt es aber nicht. Aussagekräftiger als ein Durchschnitt ist der Vergleich mit den eigenen Vorwerten: Eine steigende Conversion Rate zeigt, dass Angebot, Seite oder Funnel besser funktionieren.

Praxisbeispiel für Berechnung der Conversion-Rate

Aylin betreibt eine Landingpage für ihren Online-Kurs. Im ersten Monat besuchen 1.500 Personen die Seite, 45 kaufen. Ihre Conversion Rate liegt bei 3 Prozent. Sie testet eine kürzere Seite mit klarerem Angebot. Im Folgemonat kaufen bei gleicher Besucherzahl 60 Personen, die Conversion Rate steigt auf 4 Prozent.

Häufige Missverständnisse

  • „Eine gute Conversion Rate ist eine feste Zahl.” Was gut ist, hängt von Branche, Angebot und Traffic-Quelle ab. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit den eigenen Vorwerten.
  • „Eine höhere Conversion Rate ist immer besser.” Nicht unbedingt. Senkst du den Preis stark, steigt die Rate, der Umsatz aber nicht zwingend. Rate und Ertrag gehören zusammen betrachtet.
  • „Conversion Rates verschiedener Quellen sind direkt vergleichbar.” Nur bei gleicher Bezugsgröße. Besucher:innen, Sitzungen oder eine Funnel-Stufe ergeben unterschiedliche Werte.

ablefy-Einordnung

Die Conversion Rate lässt sich an vielen Stellen beeinflussen, vom ersten Kontakt bis zum Checkout, also dem Kaufabschluss auf einer Bezahlseite. Ein reibungsloser Checkout mit mehreren Zahlungsarten und Vertrauenssignalen ist einer der direktesten Hebel. Wie sich die Conversion mit ablefy erhöhen lässt, zeigt die Seite Conversion-Optimierung mit ablefy.

Häufige Fragen zu Conversion-Rate

Eine abgeschlossene Wunschaktion, zum Beispiel ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Download.

Die Klickrate misst, wie viele Menschen auf einen Link oder eine Anzeige klicken. Die Conversion Rate misst, wie viele danach die gewünschte Aktion abschließen.

Ein kleiner Zwischenschritt auf dem Weg zur eigentlichen Conversion, etwa ein Newsletter-Abo oder das Ansehen eines Videos.

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