Klarna für Unternehmen
Klarna ist ein schwedischer Zahlungsanbieter und eine lizenzierte Bank, bekannt für Buy Now Pay Later. Für Unternehmen ist Klarna eine Bezahlmethode im Checkout: Kund:innen zahlen per Rechnung, sofort oder in Raten, während du als Unternehmen den vollen Betrag abzüglich Gebühren sofort erhältst. Das Ausfallrisiko trägt dabei Klarna.
Auf einen Blick
- Klarna ist ein schwedisches Fintech, über das Verkäufer:innen Bezahlmethoden wie sofort zahlen, Rechnungskauf oder Ratenzahlung (Buy Now Pay Later) anbieten können.
- Bei Ratenzahlung erhältst du den vollen Betrag abzüglich Gebühren sofort, unabhängig davon, wann die Kund:innen zahlen.
- Beim Rechnungs- und Ratenkauf trägt Klarna das Ausfall- und Betrugsrisiko.
- Für Unternehmen kann Klarna Conversion und Warenkorbwert erhöhen, kostet aber Gebühren.
Was bedeutet Klarna für Unternehmen?
Für Unternehmen ist Klarna eine Bezahlmethode, die den Kauf für Kund:innen flexibler macht und dir das Zahlungsausfallrisiko abnimmt. Klarna prüft im Checkout in Echtzeit die Bonität, zahlt dir den vollen Betrag sofort aus und kümmert sich um das Einziehen der Zahlung. Im Gegenzug fallen pro Transaktion Gebühren an.
Wie funktioniert Buy Now Pay Later mit Klarna?
Buy Now Pay Later bedeutet, dass Kund:innen erst nach dem Kauf zahlen. Bei Klarna wählen sie im Checkout eine Zahlungsart, Klarna prüft in Echtzeit die Bonität und schließt den Kauf ab. Du bekommst dein Geld sofort, die Kund:innen zahlen später per Rechnung oder in Raten.
Zahlungsart
So zahlen Kund:innen
Ausfallrisiko
Sofort zahlen
direkt per Lastschrift, Überweisung oder Klarna App
bei Verkäufer:innen
Rechnung (Pay Later)
innerhalb von 14 bis 30 Tagen nach Erhalt über Klarna
bei Klarna
Ratenzahlung
in mehreren monatlichen Raten
bei Klarna
Ist Klarna ein Factoring-Unternehmen?
Nicht im klassischen Sinn. Der Rechnungskauf funktioniert wirtschaftlich aber ähnlich wie Factoring: Klarna übernimmt die Forderung samt Ausfallrisiko und zahlt dich sofort aus. Historisch startete Klarna sogar als Factoring-Modell, ist heute aber ein breiter aufgestellter Zahlungsanbieter mit Banklizenz.
Häufige Missverständnisse
- „Klarna kostet nur die Kund:innen etwas.” Für private Nutzer:innen ist Klarna in der Regel kostenlos. Die Gebühren pro Transaktion zahlt das Unternehmen.
- „Mit Klarna trage ich als Unternehmen das Risiko, wenn Kund:innen nicht zahlen.” Beim Rechnungs- und Ratenkauf trägt Klarna das Ausfallrisiko, nicht du.
- „Klarna ist nur ein Ratenkauf.” Klarna bietet auch die Sofortzahlung und den Kauf auf Rechnung. Ratenzahlung ist nur eine von mehreren Optionen.
ablefy-Einordnung
Bei ablefy können deine Kund:innen im Checkout mit Klarna zahlen, neben Karte, PayPal und SEPA-Lastschrift. Weil Klarna beim Rechnungs- und Ratenkauf sofort auszahlt und das Ausfallrisiko übernimmt, eignet es sich besonders für höherpreisige Angebote.
Häufige Fragen zu Klarna
Was kostet Klarna für Unternehmen?
Klarna berechnet pro Transaktion eine Gebühr, meist ein fester Betrag plus ein Prozentsatz. Die Höhe hängt von der Zahlungsart ab, der Rechnungskauf ist teurer als die Sofortzahlung.
Wann bekomme ich als Unternehmen mein Geld?
In der Regel zeitnah und unabhängig davon, wann die Kund:innen zahlen. Beim Rechnungskauf zahlt Klarna aus, sobald die Ware versandt oder die Leistung bereitgestellt ist.
Für welche Produkte lohnt sich Klarna?
Vor allem für höherpreisige Angebote, bei denen Kund:innen sonst zögern. Die Möglichkeit, später oder in Raten zu zahlen, senkt die Hürde.
Ist Klarna dasselbe wie ein Zahlungsdienstleister (PSP)?
Nein. Klarna ist eine Bezahlmethode. Ein PSP bündelt viele Zahlungsarten über eine Schnittstelle. Klarna lässt sich über einen PSP oder eine Plattform als eine dieser Methoden anbieten.