Order Bump: Bedeutung und Funktionsweise
Ein Order Bump ist ein Zusatzangebot, das direkt auf der Bezahlseite erscheint und sich mit einem Klick zur Bestellung hinzufügen lässt. Meist handelt es sich um ein günstiges, ergänzendes Produkt. Weil der Kauf ohnehin gerade abgeschlossen wird, erhöht ein Order Bump den durchschnittlichen Bestellwert, ohne den Ablauf zu unterbrechen.
Auf einen Blick
- Ein Order Bump ist ein Zusatzangebot direkt im Checkout, hinzufügbar per Klick. Typisch sind günstige, ergänzende Produkte zum Hauptkauf.
- Ziel ist ein höherer durchschnittlicher Bestellwert ohne Reibung im Ablauf.
- Anbieter nennen als typischen Effekt einen um 20 bis 40 Prozent höheren durchschnittlichen Bestellwert.
- Order Bump, Upsell und Downsell sind verwandte, aber unterschiedliche Angebotsarten.
Wie funktioniert ein Order Bump?
Ein Order Bump wird auf der Bezahlseite angezeigt, meist als ankreuzbares Kästchen kurz vor dem Kaufabschluss. Setzen die Kund:innen den Haken, wird das Zusatzprodukt gleich zum Hauptprodukt dazugekauft.
Was ist der Unterschied zwischen Order Bump, Upsell und Downsell?
Order Bump, Upsell und Downsell unterscheiden sich vor allem im Zeitpunkt, zu dem das Angebot gemacht wird, und in der Absicht.
Angebotsart
Zeitpunkt
Absicht
Order Bump
auf der Bezahlseite, vor dem Kaufabschluss
kleines, ergänzendes Zusatzangebot (auch Bump Offer genannt) für höheren Warenkorbwert
Upsell
anstelle des eigentlichen Produkts
höherwertiges Angebot verkaufen
Downsell
nachdem ein Angebot abgelehnt wurde
günstigeres Alternativangebot, um Kund:innen nicht komplett zu verlieren
Praxisbeispiel für Order Bumps
Deniz verkauft einen Online-Kurs für 149 Euro. Auf der Bezahlseite bietet er eine passende Vorlagen-Sammlung für 19 Euro an, die Kund:innen per Klick auf ein Kästchen auswählen können. Rund ein Drittel der Käufer:innen setzt den Haken. Sein durchschnittlicher Bestellwert steigt spürbar, ohne dass er den Kaufablauf verändert oder neue Kund:innen gewinnen muss.
Häufige Missverständnisse
- „Je mehr Order Bumps, desto höher der Umsatz.” Meist bringt genau ein passendes Zusatzangebot mehr. Mehrere lenken vom Kaufabschluss ab.
- „Ein Order Bump muss ein teures Produkt sein.” Im Gegenteil. Günstige, ergänzende Angebote werden eher spontan mitgenommen.
- „Ein Order Bump ist ein Upsell” Meist nicht, sondern ein Zusatzangebot. Ein Upsell ist immer eine höherwertige Alternative. Auf Plattformen wird die Funktion meist technisch Order-Bump genannt, kann aber Zusatzangebote, Upsells oder Downsells abbilden.
ablefy-Einordnung
In ablefy lassen sich Order Bumps direkt im Checkout einrichten und mit einem Produkt verknüpfen. Neben dem Order Bump stehen weitere conversionfördernde Elemente wie Upsells und Downsells zur Verfügung. Einen Überblick gibt die Seite Checkout bei ablefy .
Häufige Fragen zu Order Bumps
Was ist ein Bump Offer?
Ein anderer Name für den Order Bump, also das Zusatzangebot auf der Bezahlseite.
Was ist der Unterschied zwischen Order Bump und Cross-Selling?
Ein Order Bump erscheint genau im letzten Bestellschritt und wird mit einem Klick angenommen. Cross-Selling ist ein allgemeiner Oberbegriff für Zusatzangebote, die an vielen Stellen passieren können, nicht nur im Checkout.
Lässt sich ein Order Bump nach dem Kauf noch hinzufügen?
Nein. Der Order Bump gehört zum laufenden Bestellvorgang und wird vor dem Kaufabschluss angenommen. Danach wäre es ein separates Angebot.